Kategorie: Klimaanpassung (Seite 1 von 2)

Vorinstallierter mobiler Hochwasserschutz

Pre-installed mobile flood protection

Eine nach­haltige Stad­ten­twick­lung in hochwasserge­fährde­ten Städten wie auch in Stadt­teilen mit Starkre­genge­fahr erfordert effiziente Hochwasser­schutzsys­teme. Hier­für wer­den zeit- und kosten­ef­fiziente Hochwasser­schut­zlö­sun­gen benötigt, die bei einem Ein­satz mit min­i­malem Per­son­albe­darf auskom­men. So kön­nen erfahrene Ein­satzkräfte ent­lastet wer­den, die sich um die kri­tis­che Infra­struk­tur sich­ern kön­nen. Eine solche voll­ständig vorin­stal­lierte mobile Hochwasser­schut­zlö­sung ist die AquaWand.

Der vorinstallierte mobiler Hochwasserschutz im Boden

Alles vor Ort gelagert, keine Transportlogistik

Every­thing stored on site, no trans­port logistics

Weit­er­lesen

Klimaanpassung

Wenn beispiel­sweise Flüsse große Gebi­ete über­schwem­men oder ganze Stadt­teile plöt­zlich über­flutet wer­den, ist schnelles, gezieltes Han­deln angesagt.

Wasser — Sonne — Regen — Klima — Anpassung — Vorsorge

Wass­er

Bild eines Flusses mit vielen Wolken

Am Wass­er und mit Fluss oder Bach zu leben heißt Men­sch zu sein. Wass­er schme­ichelt, Fließen inspiri­ert, das Innere hin und her des Wassers vertreibt die Unruhe. Men­schen suchen und nutzen von jeher die Wege und Nähe der Flüsse; dabei hat es immer schon Hochwass­er gegeben. Hochwass­er ist ein natür­lich­er fes­ter Bestandteil des Wasserkreis­laufs und ein nicht zu ver­mei­den­des Naturereignis.

Sonne

Bild von der Sonne

Heute sprechen wir alle von dem Som­mer und der Hitze; mor­gen sprechen wir von viel Regen und Hochwass­er. Heute Dürre, mor­gen Regen: Dieses sind Tat­sachen auf der gle­ichen Seite der Medaille. Die Sonne ist die Energiequelle unseres Wet­ter. Das Wet­ter ist ein ständi­ger Kreis­lauf und der Antrieb ist allein die Hitze.

Regen

Bild von Regen an einer Glasscheibe

Das Wass­er ist der Treib­stoff und 800mal dichter als Luft.  Als Regen kommt es auf uns herab und bildet Hur­rikans und speist den Mon­sun. Wenn sich feuchte Luft abkühlt wird ein unge­heures Energiepo­ten­tial freige­set­zt. Weil Wass­er aber viel mehr wiegt als Luft ist seine Kraft so groß. Luft die mit 240 km/h weht, hat die gle­iche Energie wie Wass­er, welch­es mit 10 km/h strömt.

Kli­ma

Bild von der Erde

Es scheint so, dass unser Plan­et immer wärmer wird — in den let­zten 150 Jahren um 0,9 Grad. Schein­bar wenig, aber man kann die Wirkung erken­nen. Die ersten Zeichen sind bere­its sicht­bar und im Bin­nen­land wird die Zukun­ft mehr Regen, mehr Sturzfluten und mehr Über­schwem­mungen brin­gen. Auch die mit viel Tech­nik erstell­ten Wet­ter­vorher­sagen kön­nen das Chaossys­tem Wet­ter nie 100%ig voraussagen.

Kli­maan­pas­sung und Vorsorge

Wass­er in der Stadt ist gut und wird in der Zukun­ft, an die Anpas­sung an das Kli­ma, für die Men­schen immer wichtiger.

Bild: die Freiberger Mulde in Roßwein

Bild: Die Freiberg­er Mulde in Roßwein

Bild: ein Bach in Kirchheim unter Teck

Bild: ein Bach in Krich­heim unter Teck

Wasser­land­schaften schaf­fen Grünko­r­ri­dore, verbessern die Luftqual­ität, spe­ich­ern vor Ort das Wass­er, reduzieren die extreme Som­mer­hitze und erhöhen die Leben­squal­ität der Menschen.

Bild: Starkregen in Münster 2014, Gebäude überflutet

Bild: Starkre­gen in Mün­ster 2014, Gebäude über­flutet, das Alu-Damm­balken­sys­tem kon­nte nicht rechtzeit­ig aufgestellt werden

Infolge des Kli­mawan­dels wer­den wir eine deut­liche Zunahme von extremen Hitze­ta­gen, extremen Stür­men sowie extremen Hochwass­er- und Starkre­genereignis­sen bekommen.

Starkregen in Münster 2014: Strumschäden und die Straßen sind durch umgefallende Bäume geschlossen

Bild: Starkre­gen in Mün­ster 2014: Sturm­schä­den. Straßen sind geschlossen, Durch­fahrten nicht möglich

Starke Stürme haben viel Regen im Gepäck. Somit sind bei über­fluteten oder versper­rten Straßen autarke Hochwasser­schut­zlö­sun­gen anzustreben.

Zu den in Europa typ­is­chen Win­ter- und Früh­jahrshochwassern wer­den auch extreme Som­mer­hochwass­er auftreten.

Wenn beispiel­sweise Flüsse große Gebi­ete über­schwem­men oder ganze Stadt­teile plöt­zlich über­flutet wer­den, ist schnelles, gezieltes Han­deln angesagt.

Das heißt: die Hochwasser­schutzsys­teme müssen schon heute für die Zukun­ft beschle­u­nigt wer­den ohne dass sich der Per­son­albe­darf erhöht. Die Sys­teme soll­ten es auch ermöglichen, die Bevölkerung mit einzu­binden und zu stärken. Staatliche Hil­fe muss die kri­tis­che Infra­struk­tur man­a­gen und kann nicht immer so schnell vor Ort sein. Denn Hochwass­er und Starkre­gen gel­ten als die Naturge­fährdun­gen, bei denen eine richtige Vor­sorge den größten schaden­min­dern­den Effekt haben.

Hier will die Fir­ma AQUABURG eine Antwort geben: Sicher­heit soll ein­fach­er wer­den - und bietet bei zu viel Wass­er einen schnellen Schutz und hält bei zu wenig Wass­er und der Som­mer­hitze den Raum frei für die unver­mei­d­bare Klimaanpassung.

100%ige Sicher­heit kann auch AQUABURG nicht ver­sprechen.
Ziel ist best­mögliche Sicherheit.

Aquaburg pdf Klimawandel Vorsorge Anpassung

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Kli­mawan­del

Buch Kleine Gase - grosse Wirkung - Der Klimawandel
Dieses Buch ist für alle, die den Kli­mawan­del ver­ste­hen wollen, ohne dafür Fach­büch­er zu wälzen, mit kurzen präg­nan­ten Tex­ten und anschaulichen Grafiken. 

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    Der Einsatzablaufplan

    Ein Ein­satz­ablauf­plan ist ein gutes Werkzeug zur schnellen Erk­lärung von Hochwasser­schutzarbeit­en.
    So wer­den die einzel­nen Arbeitss­chritte nacheinan­der dargestellt und erlaubt den Ein­satzkräften in der stress­re­ichen Hochwasser­si­t­u­a­tion eine rasche Ori­en­tierung und damit einen raschen schadens­min­dern­den Hochwassere­in­satz.
    Der Plan zeigt die Schritte, die Zeit der einzel­nen Schritte und auch wie viele Per­so­n­en zum Ein­satz kom­men.
    Wichtig ist: dass die Hochwasser­vor­warnzeit länger ist als der Hochwassereinsatz.

    Einsatzablaufplan mit und ohne Arbeitsschritte der AquaWand
    Ein­satz­ablauf­plan mit und ohne Arbeitss­chritte der AquaWand

    An einem typ­is­chen Ablauf­plan ist gut zu erken­nen, dass bei vol­lkom­men vorin­stal­lierten Hochwasser­schutzsys­te­men – wie die AquaWand — viele Arbeitss­chritte nicht benötigt wer­den und der Auf­bau wie auch der Organ­i­sa­tion­saufwand viel beschle­u­nigter ist.

    Mehr Infor­ma­tio­nen:

    Aquaburg pdf Einsatzablaufplan
    Aquaburg pdf Komplexe Einsatzplanung von mobilem Hochwasserschutz und die Lösung 8 Seiten

    Mobiler Hochwasserschutz

    Ein Schutz vor Hochwass­er kann durch feste Sys­teme wie Deiche und Mauern „I“ oder durch mobile Sys­teme „II“ erfolgen.

    Übersichtsdarstellung von mobilen Hochwasserschutzsystemen

    Bild: Ver­schiedene Hochwasser­schut­zlö­sun­gen in ein­er kleinen Übersicht

    Grund­sät­zlich sollte bei der Auswahl eines Hochwasser­schutzsys­tems darauf geachtet wer­den, dass das Sys­tem den eige­nen Anforderun­gen genügt. Zudem soll­ten gültige Stan­dards zum Hochwasser­schutz erfüllt und eine Testierung des Sys­tems bere­its erfol­gt sein. Auf dieser Seite wer­den die unter­schiedlichen mobilen Hochwasser­schutzsys­teme vorgestellt. Weit­ere Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie bei uns auf Anfrage erhalten.

    Beschrei­bung mobil­er Hochwasserschutzsysteme

    Es wird unter­schieden zwis­chen ort­sunge­bun­de­nen mobilen Sys­te­men „IIa“ und orts­ge­bun­de­nen mobilen Sys­te­men „IIb“, die zum Teil oder voll­ständig vor Ort im Boden vorin­stal­liert sind.

    Zu den ort­sunge­bun­de­nen Hochwasser­schutzsys­te­men gehören

    1.Sand­säcke, die per­son­al­in­ten­siv mit einem hohen logis­tis­chen Aufwand gefüllt und dann an den Ein­sat­zort ver­bracht und aufgestapelt wer­den. Die Hochwasser­schutz-Sand­säcke sind fast in jedem Gelände ver­wend­bar müssen aber nach dem Ein­satz aufwendig entsorgt werden.

    Mobiler Hochwasserschutz Sandsacksystem

    Bild 1: Mobil­er Hochwasser­schutz Sandsacksystem

    2. Schlauch­sys­teme wer­den mit einem Gebläse mit Luft und / oder mit ein­er Pumpe mit Wass­er gefüllt. Das Hochwasser­schutz Schlauch­sys­tem kann bei minus Tem­per­a­turen schlecht einge­set­zt wer­den und im Ein­satz­fall durch Löch­er kollabieren.

    mobiler Hochwasserschutz Schlauchsystem

    Bild 2: Mobil­er Hochwasser­schutz Schlauchsysteme

    3. Bocksys­teme wer­den zusam­mengesteckt und ver­schraubt, haben beim Ein­satz viele lose Teile und eine geringe Schutzhöhe. Folien und Sand­säcke sind für den Auf­bau nötig.

    Mobiler Hochwasserschutz Blocksystem

    Bild 3: Mobil­er Hochwasser­schutz Bocksysteme

    4. Beck­en­sys­teme wer­den hin­tere­inan­der aufgestellt, vor Ort mit viel Sand oder Wass­er gefüllt und ggf. mit ein­er Folie abgedichtet.

    Mobiler Hochwasserschutz Beckensystem
    Mobil­er Hochwasser­schutz Beckensystem

    Bild 4: Mobil­er Hochwasser­schutz Beckensysteme

    5. Klapp­sys­teme wer­den nebeneinan­der aufgestellt, aufgeklappt, wasserdicht ver­bun­den und mit Schrauben bzw. Arretierun­gen auf der Wasser­seite befes­tigt. Eine Kon­trolle der Schrauben bzw. Bauteile ist bei Hochwass­er nicht möglich.

    Mobiler Hochwasserschutz Klappsystem

    Bild 5: Mobil­er Hochwasser­schutz Klappsysteme

    Zu den orts­ge­bun­de­nen Hochwasser­schutzsys­te­men gehören:

    6. Die Stützen der Damm­balken­sys­teme wer­den, auf vorher im Boden einge­baut­en Grund­plat­ten, mit einem hohen logis­tis­chen und organ­isatorischen Aufwand aufgeschraubt. Zwis­chen die Stützen wer­den dann die Damm­balken übere­inan­der gestapelt und ver­schraubt. Nach dem Ein­satz müssen die Damm­balken wieder gut gesäu­bert und ord­nungs­gemäß gelagert wer­den (1 qm Damm­balken­sys­tem = 0,5 qm Lager).

    Mobiler Hochwasserschutz Alu Dammbalkensystem

    Bild 6: Mobil­er Hochwasser­schutz Dammbalkensysteme

    7. Die Stützen des Netz-Pla­nen-Sys­tems wer­den in vorher einge­baut­en Steck-Kästen gesteckt und mit der Netz-Plane unten ver­riegelt. Die Netz-Plane wird danach oben in die Pfos­ten gehängt. Nach dem Ein­satz wer­den alle Kom­po­nen­ten auf EURO-Palet­ten gepackt und gelagert.

    Mobiler Hochwasserschutz AquaVerschlusssystem

    Bild 7: Mobil­er Hochwasser­schutz AquaVerschlusssystem

    Der Aqua­Ver­schluss von AQUABURG ist ein ein­steck­bares mobiles Hochwasser­schutz-Sys­tem wie in Posi­tion 7 beschrieben.

    8. Auf­schwimm­bare Hochwasser­schutzsys­teme liegen in einem vorher einge­baut­en Kanal und funk­tion­ieren durch Auf­schwim­men automa­tisch. Es sind nahezu keine Arbeitsmit­tel nötig. Bei Schmutz wie Sand, Steinen, Eis usw. ist die Funk­tion jedoch eingeschränkt. Durch den tiefen Ein­schnitt des Kanals kön­nen Rohrleitun­gen im Unter­grund nicht frei fließen.

    Mobiler Hochwasserschutz aufschwimmbare Systeme

    Bild 8: Mobil­er Hochwasser­schutz auf­schwimm­bare Systeme

    9. 10. Absenkbare / hochziehbare Hochwasser­schutz-Wandsys­teme sind in einem Betonkanal lagert und wasserdicht bzw. kraftschlüs­sig mit dem Unter­grund ver­bun­den. Bei dro­hen­dem Hochwass­er ist die Hochwasser­schutzwand mit nur weni­gen Hand­grif­f­en in kurz­er Zeit aufge­baut. Nach dem Ein­satz wird sie wieder in dem Betonkanal verstaut.

    Mobiler Hochwasserschutz absenkbare/hochziehbare Systeme
    Mobiler Hochwasserschutz absenkbare/hochziehbare Systeme

    Bild 9, 10: Hochwasser­schutz absenkbare/hochziehbare Systeme

    Die AquaWand von AQUABURG ist ein absenkbares/hochziehbares mobiles Hochwasser­schutz-Wandsys­tem wie in Posi­tion 9 und 10 beschrieben.

    Stan­dards, Tests und Prü­fun­gen von mobilen Hochwasserschutzsystemen

    Der BWK e.V. (Bund der Inge­nieure für Wasser­wirtschaft, Abfall­wirtschaft und Kul­tur­bau)  ist ein Berufsver­band von Inge­nieuren und Natur­wis­senschaftlern in der Wasser­wirtschaft und veröf­fentlicht Fach­pub­lika­tio­nen sowie Merk­blät­ter. Hier her­vorzuheben ist das BWK-Merk­blat­t‑M 6  „Mobile Hochwasser­schutzsys­teme, Grund­la­gen für Pla­nung und Ein­satz“, welch­es einen all­ge­mein anerkan­nten Stan­dard für Hochwasser­schutzsys­teme festlegt.

    Weit­ere Tests und Prü­fun­gen von mobilen Hochwasser­schutzkon­struk­tio­nen kön­nen unter anderem mit dem EU-Pro­jekt SMARTeST in einem Ver­suchs­beck­en des Insti­tuts für Wasser­bau der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Ham­burg-Har­burg (TUHH) durchge­führt wer­den – siehe TUHH Insti­tut für Wasser­bau.

    Aquaburg pdf Übersicht mobile Hochwasserschutzsysteme

    Neue Anforderungen an den mobilen Hochwasserschutz

    New require­ments for mobile flood protection

    Infolge des Kli­mawan­dels wer­den wir eine deut­liche Zunahme von Extremwet­ter, extremen Hitze­ta­gen, extremen Nieder­schlä­gen und Stür­men bekom­men. Das heißt, die neuen Hochwasser­schutzsys­teme und Ein­satz­pla­nun­gen müssen sich für die Zukun­ft darauf ein­stellen und viel beschle­u­nigter und robuster werden.

    Weit­er­lesen

    Wissen

    1. Mobiler Hochwasserschutz

    Ein Schutz vor Hochwass­er kann durch feste Sys­teme wie Deiche und Mauern „I“ oder durch mobile Sys­teme „II“ erfolgen.

    Übersichtsdarstellung von mobilen Hochwasserschutzsystemen

    Bild: Ver­schiedene Hochwasser­schut­zlö­sun­gen in ein­er kleinen Übersicht

    Grund­sät­zlich sollte bei der Auswahl eines Hochwasser­schutzsys­tems darauf geachtet wer­den, dass das Sys­tem den eige­nen Anforderun­gen genügt. Zudem soll­ten gültige Stan­dards zum Hochwasser­schutz erfüllt und eine Testierung des Sys­tems bere­its erfol­gt sein. Auf dieser Seite wer­den die unter­schiedlichen mobilen Hochwasser­schutzsys­teme vorgestellt. Weit­ere Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie bei uns auf Anfrage erhalten.

    Beschrei­bung mobil­er Hochwasserschutzsysteme

    Es wird unter­schieden zwis­chen ort­sunge­bun­de­nen mobilen Sys­te­men „IIa“ und orts­ge­bun­de­nen mobilen Sys­te­men „IIb“, die zum Teil oder voll­ständig vor Ort im Boden vorin­stal­liert sind.

    Zu den ort­sunge­bun­de­nen Hochwasser­schutzsys­te­men gehören

    1.Sand­säcke, die per­son­al­in­ten­siv mit einem hohen logis­tis­chen Aufwand gefüllt und dann an den Ein­sat­zort ver­bracht und aufgestapelt wer­den. Die Hochwasser­schutz-Sand­säcke sind fast in jedem Gelände ver­wend­bar müssen aber nach dem Ein­satz aufwendig entsorgt werden.

    Mobiler Hochwasserschutz Sandsacksystem

    Bild 1: Mobil­er Hochwasser­schutz Sandsacksystem

    2. Schlauch­sys­teme wer­den mit einem Gebläse mit Luft und / oder mit ein­er Pumpe mit Wass­er gefüllt. Das Hochwasser­schutz Schlauch­sys­tem kann bei minus Tem­per­a­turen schlecht einge­set­zt wer­den und im Ein­satz­fall durch Löch­er kollabieren.

    mobiler Hochwasserschutz Schlauchsystem

    Bild 2: Mobil­er Hochwasser­schutz Schlauchsysteme

    3. Bocksys­teme wer­den zusam­mengesteckt und ver­schraubt, haben beim Ein­satz viele lose Teile und eine geringe Schutzhöhe. Folien und Sand­säcke sind für den Auf­bau nötig.

    Mobiler Hochwasserschutz Blocksystem

    Bild 3: Mobil­er Hochwasser­schutz Bocksysteme

    4. Beck­en­sys­teme wer­den hin­tere­inan­der aufgestellt, vor Ort mit viel Sand oder Wass­er gefüllt und ggf. mit ein­er Folie abgedichtet.

    Mobiler Hochwasserschutz Beckensystem
    Mobil­er Hochwasser­schutz Beckensystem

    Bild 4: Mobil­er Hochwasser­schutz Beckensysteme

    5. Klapp­sys­teme wer­den nebeneinan­der aufgestellt, aufgeklappt, wasserdicht ver­bun­den und mit Schrauben bzw. Arretierun­gen auf der Wasser­seite befes­tigt. Eine Kon­trolle der Schrauben bzw. Bauteile ist bei Hochwass­er nicht möglich.

    Mobiler Hochwasserschutz Klappsystem

    Bild 5: Mobil­er Hochwasser­schutz Klappsysteme

    Zu den orts­ge­bun­de­nen Hochwasser­schutzsys­te­men gehören:

    6. Die Stützen der Damm­balken­sys­teme wer­den, auf vorher im Boden einge­baut­en Grund­plat­ten, mit einem hohen logis­tis­chen und organ­isatorischen Aufwand aufgeschraubt. Zwis­chen die Stützen wer­den dann die Damm­balken übere­inan­der gestapelt und ver­schraubt. Nach dem Ein­satz müssen die Damm­balken wieder gut gesäu­bert und ord­nungs­gemäß gelagert wer­den (1 qm Damm­balken­sys­tem = 0,5 qm Lager).

    Mobiler Hochwasserschutz Alu Dammbalkensystem

    Bild 6: Mobil­er Hochwasser­schutz Dammbalkensysteme

    7. Die Stützen des Netz-Pla­nen-Sys­tems wer­den in vorher einge­baut­en Steck-Kästen gesteckt und mit der Netz-Plane unten ver­riegelt. Die Netz-Plane wird danach oben in die Pfos­ten gehängt. Nach dem Ein­satz wer­den alle Kom­po­nen­ten auf EURO-Palet­ten gepackt und gelagert.

    Mobiler Hochwasserschutz AquaVerschlusssystem

    Bild 7: Mobil­er Hochwasser­schutz AquaVerschlusssystem

    Der Aqua­Ver­schluss von AQUABURG ist ein ein­steck­bares mobiles Hochwasser­schutz-Sys­tem wie in Posi­tion 7 beschrieben.

    8. Auf­schwimm­bare Hochwasser­schutzsys­teme liegen in einem vorher einge­baut­en Kanal und funk­tion­ieren durch Auf­schwim­men automa­tisch. Es sind nahezu keine Arbeitsmit­tel nötig. Bei Schmutz wie Sand, Steinen, Eis usw. ist die Funk­tion jedoch eingeschränkt. Durch den tiefen Ein­schnitt des Kanals kön­nen Rohrleitun­gen im Unter­grund nicht frei fließen.

    Mobiler Hochwasserschutz aufschwimmbare Systeme

    Bild 8: Mobil­er Hochwasser­schutz auf­schwimm­bare Systeme

    9. 10. Absenkbare / hochziehbare Hochwasser­schutz-Wandsys­teme sind in einem Betonkanal lagert und wasserdicht bzw. kraftschlüs­sig mit dem Unter­grund ver­bun­den. Bei dro­hen­dem Hochwass­er ist die Hochwasser­schutzwand mit nur weni­gen Hand­grif­f­en in kurz­er Zeit aufge­baut. Nach dem Ein­satz wird sie wieder in dem Betonkanal verstaut.

    Mobiler Hochwasserschutz absenkbare/hochziehbare Systeme
    Mobiler Hochwasserschutz absenkbare/hochziehbare Systeme

    Bild 9, 10: Hochwasser­schutz absenkbare/hochziehbare Systeme

    Die AquaWand von AQUABURG ist ein absenkbares/hochziehbares mobiles Hochwasser­schutz-Wandsys­tem wie in Posi­tion 9 und 10 beschrieben.

    Stan­dards, Tests und Prü­fun­gen von mobilen Hochwasserschutzsystemen

    Der BWK e.V. (Bund der Inge­nieure für Wasser­wirtschaft, Abfall­wirtschaft und Kul­tur­bau)  ist ein Berufsver­band von Inge­nieuren und Natur­wis­senschaftlern in der Wasser­wirtschaft und veröf­fentlicht Fach­pub­lika­tio­nen sowie Merk­blät­ter. Hier her­vorzuheben ist das BWK-Merk­blat­t‑M 6  „Mobile Hochwasser­schutzsys­teme, Grund­la­gen für Pla­nung und Ein­satz“, welch­es einen all­ge­mein anerkan­nten Stan­dard für Hochwasser­schutzsys­teme festlegt.

    Weit­ere Tests und Prü­fun­gen von mobilen Hochwasser­schutzkon­struk­tio­nen kön­nen unter anderem mit dem EU-Pro­jekt SMARTeST in einem Ver­suchs­beck­en des Insti­tuts für Wasser­bau der Tech­nis­chen Uni­ver­sität Ham­burg-Har­burg (TUHH) durchge­führt wer­den – siehe TUHH Insti­tut für Wasser­bau.

    Aquaburg pdf Übersicht mobile Hochwasserschutzsysteme

    2. Einsatzablaufplan

    Ein Ein­satz­ablauf­plan ist ein gutes Werkzeug zur schnellen Erk­lärung von Hochwasser­schutzarbeit­en.
    So wer­den die einzel­nen Arbeitss­chritte nacheinan­der dargestellt und erlaubt den Ein­satzkräften in der stress­re­ichen Hochwasser­si­t­u­a­tion eine rasche Ori­en­tierung und damit einen raschen schadens­min­dern­den Hochwassere­in­satz.
    Der Ein­satz­ablauf­plan zeigt die Schritte, die Zeit der einzel­nen Schritte und auch wieviel Per­so­n­en zum Ein­satz kom­men.
    Wichtig ist: dass die Hochwasser­vor­warnzeit länger ist als der Hochwassereinsatz.

    Einsatzablaufplan mit und ohne Arbeitsschritte der AquaWand
    Ein­satz­ablauf­plan mit und ohne Arbeitss­chritte der AquaWand

    An einem typ­is­chen Ein­satz­ablauf­plan ist gut zu erken­nen, dass bei vol­lkom­men vorin­stal­lierte Hochwasser­schutzsys­te­men – wie Die AquaWand — viele Arbeitss­chritte nicht benötigt wer­den und der Auf­bau wie auch der Organ­i­sa­tion­saufwand viel beschle­u­nigter ist.

    Mehr Infor­ma­tio­nen:

    Aquaburg pdf Einsatzablaufplan
    Aquaburg pdf Komplexe Einsatzplanung von mobilem Hochwasserschutz und die Lösung 8 Seiten

    3. Klimaanpassung

    Wass­er — Sonne — Regen — Kli­ma — Anpas­sung — Vorsorge

    Wass­er

    Bild eines Flusses mit vielen Wolken

    Am Wass­er und mit Fluss oder Bach zu leben heißt Men­sch zu sein. Wass­er schme­ichelt, Fließen inspiri­ert, das Innere hin und her des Wassers vertreibt die Unruhe. Men­schen suchen und nutzen von jeher die Wege und Nähe der Flüsse; dabei hat es immer schon Hochwass­er gegeben. Hochwass­er ist ein natür­lich­er fes­ter Bestandteil des Wasserkreis­laufs und ein nicht zu ver­mei­den­des Naturereignis.

    Sonne

    Bild von der Sonne

    Heute sprechen wir alle von dem Som­mer und der Hitze; mor­gen sprechen wir von viel Regen und Hochwass­er. Heute Dürre, mor­gen Regen: Dieses sind Tat­sachen auf der gle­ichen Seite der Medaille. Die Sonne ist die Energiequelle unseres Wet­ter. Das Wet­ter ist ein ständi­ger Kreis­lauf und der Antrieb ist allein die Hitze.

    Regen

    Bild von Regen an einer Glasscheibe

    Das Wass­er ist der Treib­stoff und 800mal dichter als Luft.  Als Regen kommt es auf uns herab und bildet Hur­rikans und speist den Mon­sun. Wenn sich feuchte Luft abkühlt wird ein unge­heures Energiepo­ten­tial freige­set­zt. Weil Wass­er aber viel mehr wiegt als Luft ist seine Kraft so groß. Luft die mit 240 km/h weht, hat die gle­iche Energie wie Wass­er, welch­es mit 10 km/h strömt.

    Kli­ma

    Bild von der Erde

    Es scheint so, dass unser Plan­et immer wärmer wird — in den let­zten 150 Jahren um 0,9 Grad. Schein­bar wenig, aber man kann die Wirkung erken­nen. Die ersten Zeichen sind bere­its sicht­bar und im Bin­nen­land wird die Zukun­ft mehr Regen, mehr Sturzfluten und mehr Über­schwem­mungen brin­gen. Auch die mit viel Tech­nik erstell­ten Wet­ter­vorher­sagen kön­nen das Chaossys­tem Wet­ter nie 100%ig voraussagen.

    Kli­maan­pas­sung und Vorsorge

    Wass­er in der Stadt ist gut und wird in der Zukun­ft, an die Anpas­sung an das Kli­ma, für die Men­schen immer wichtiger.

    Bild: die Freiberger Mulde in Roßwein

    Bild: Die Freiberg­er Mulde in Roßwein

    Bild: ein Bach in Kirchheim unter Teck

    Bild: ein Bach in Krich­heim unter Teck

    Wasser­land­schaften schaf­fen Grünko­r­ri­dore, verbessern die Luftqual­ität, spe­ich­ern vor Ort das Wass­er, reduzieren die extreme Som­mer­hitze und erhöhen die Leben­squal­ität der Menschen.

    Bild: Starkregen in Münster 2014, Gebäude überflutet

    Bild: Strakre­gen in Mün­ster 2014, Gebäude über­flutet, das Alu-Damm­balken­sys­tem kon­nte nicht rechtzeit­ig aufgestellt werden

    Infolge des Kli­mawan­dels wer­den wir eine deut­liche Zunahme von extremen Hitze­ta­gen, extremen Stür­men sowie extremen Hochwass­er- und Starkre­genereignis­sen bekommen.

    Starkregen in Münster 2014: Strumschäden und die Straßen sind durch umgefallende Bäume geschlossen

    Bild: Starkre­gen in Mün­ster 2014: Sturm­schä­den. Straßen sind geschlossen, Durch­fahrten nicht möglich

    Starke Stürme haben viel Regen im Gepäck. Somit sind bei über­fluteten oder versper­rten Straßen autarke Hochwasser­schut­zlö­sun­gen anzustreben.

    Zu den in Europa typ­is­chen Win­ter- und Früh­jahrshochwassern wer­den auch extreme Som­mer­hochwass­er auftreten.

    Wenn beispiel­weise Flüsse große Gebi­ete über­schwem­men oder ganze Stadt­teile plöt­zlich über­flutet wer­den, ist schnelles, gezieltes Han­deln angesagt.

    Das heißt: die Hochwasser­schutzsys­teme müssen schon heute für die Zukun­ft beschle­u­nigt wer­den ohne dass sich der Per­son­albe­darf erhöht. Die Sys­teme soll­ten es auch ermöglichen, die Bevölkerung mit einzu­binden und zu stärken. Staatliche Hil­fe muss die kri­tis­che Infra­struk­tur man­a­gen und kann nicht immer so schnell vor Ort sein. Denn Hochwass­er und Starkre­gen gel­ten als die Naturge­fährdun­gen, bei denen eine richtige Vor­sorge den größten schaden­min­dern­den Effekt haben.

    Hier will die Fir­ma AQUABURG eine Antwort geben: Sicher­heit soll ein­fach­er wer­den - und bietet bei zu viel Wass­er einen schnellen Schutz und hält bei zu wenig Wass­er und der Som­mer­hitze den Raum frei für die unver­mei­d­bare Klimaanpassung.

    100%ige Sicher­heit kann auch AQUABURG nicht ver­sprechen.
    Ziel ist best­mögliche Sicherheit.

    Aquaburg pdf Klimawandel Vorsorge Anpassung

    Mehr Infor­ma­tio­nen zum Kli­mawan­del

    Buch Kleine Gase - grosse Wirkung - Der Klimawandel
    Dieses Buch ist für alle, die den Kli­mawan­del ver­ste­hen wollen, ohne dafür Fach­büch­er zu wälzen, mit kurzen präg­nan­ten Tex­ten und anschaulichen Grafiken. 

    Die ersten 50 E‑Mails in diesem Kon­tak­t­for­mu­lar “mit Anschrift” bekom­men das Klimabuch: KLEINE GASE — GROSSE WIRKUNG: DER KLIMAWANDEL
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      Schon beim Rohbau eines Gebäudes ist ein Hochwasserschutz wichtig!

      Flood pro­tec­tion is already impor­tant dur­ing the shell con­struc­tion of a building!

      Bei einem Neubau eines Gebäudes macht es Sinn, frühzeit­ig einen mobilen Hochwasser­schutz zu instal­lieren. So sind der Rohbau wie Bau­maschi­nen geschützt und nach einem Hochwass­er kann ohne Unter­brechung die Arbeit weit­er fort­ge­set­zt werden.

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      Extremtests: wichtig für ein mobiles Hochwasserschutzsystem!

      Extreme tests: impor­tant for a mobile flood pro­tec­tion system!

      Durch den Kli­mawan­del wer­den Extremwet­ter häu­figer und fordern oft Extrem­be­las­tun­gen an mobile Hochwasserschutzsysteme.

      Das mobile Hochwasser­schutzsys­tem sollte sehr robust sein, Auf­baufehler verzei­hen und mögliche Notrepara­turen bei Hochwass­er zulassen.

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      Autarkie bei mobilen Hochwasserschutzsystemen!

      Self-suf­fi­cien­cy in mobile flood pro­tec­tion systems!

      Wenn das Hochwass­er kommt, kann in den meis­ten Fällen nicht mehr auf die kom­plette Infra­struk­tur wie Straßen, Strom und Hil­f­s­mit­tel (Strom, Sand, Wass­er, Dat­en) zuge­grif­f­en wer­den. Somit ist eine gewisse Autarkie von Hochwasser­schutzsys­te­men von wichtiger Bedeu­tung. Ger­ade wenn es schnell und unkom­pliziert aufge­baut wer­den muss und dann noch bei widrigem Wet­ter kommt man schnell an Gren­zen, die bei einem Train­ingsauf­bau nicht zu erken­nen sind.

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      EFFIZIENZ-PREISE NRW 2017 Gewinner ist AQUABURG

      EFFIZIENZ-PREISE NRW 2017

      Essen, 25.01.2018: Die AQUABURG Hochwasser­schutz GmbH hat den Effizienz-Preis NRW 2017 gewon­nen. Wir überzeugten die Fachjury mit unserem ressourcenscho­nen­den Hochwasser­schutzsys­tem „AquaWand“.

      Preisträger Effizienz-Preis NRW 2017

      Preisträger Effizienz-Preis NRW 2017

      Der „Effizienz-Preis NRW – Das ressourcenef­fiziente Pro­dukt“ wurde vom Umwelt­min­is­teri­um NRW, vertreten durch Her­rn Michael Her­manns, und der Effizienz-Agen­tur NRW, vertreten durch Her­rn Dr.-Ing. Peter Jahns, im Rah­men ein­er Feier in der Zeche Zol­lvere­in überreicht.

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