Kontollierte Entwässerung bei Hochwasser

AquaWand mit Entwässerungsrinne, Drainage und Pumpenschacht

Bei Hochwass­er ist eine natür­liche Entwässerung häu­fig nicht mehr möglich. Für diese Sit­u­a­tio­nen bietet Aquaburg eine praxis­er­probte Lösung: Die Kom­bi­na­tion aus AquaWand, Entwässerungsrinne, Drainage und Pumpen­schacht ermöglicht die kon­trol­lierte Auf­nahme und gezielte Ableitung von anfal­l­en­dem Wass­er.
Ger­ade bei Pro­jek­ten, bei denen Hochwasser­schutz und Entwässerung gemein­sam betra­chtet wer­den müssen, entste­ht so ein tech­nisch durch­dacht­es Gesamt­sys­tem für Schutz, Wasser­führung und Betriebssicherheit.

Pumpen­schacht als Teil des Entwässerungskonzepts

Der Pumpen­schacht ist kein Hin­weis auf Undichtigkeit­en, son­dern ein fes­ter Bestandteil eines tech­nis­chen Konzepts zur kon­trol­lierten Wasser­führung.
Auf der zu schützen­den Trock­en­seite kön­nen Regen­wass­er, Leck­age­wass­er, Sick­er­wass­er sowie Wass­er von Dachflächen oder son­stige Wasser­ansamm­lun­gen aufgenom­men wer­den. Über die Entwässerungsrinne und die Drainage wird das Wass­er in den Pumpen­schacht geleit­et und von dort aus kon­trol­liert abgepumpt.
Die fer­tig einge­baute AquaWand ver­fügt auf der Trock­en­seite über eine Entspan­nungs­drainage. Zusät­zlich wird Wass­er aus der Ein­laufrinne dem Pumpen­schacht zuge­führt. Über eine Pumpe kann es kon­trol­liert in das Hochwass­er gefördert wer­den.
So wer­den Sohldruck, Nässe im Unter­grund und Wasser­ansamm­lun­gen im geschützten Bere­ich wirk­sam reduziert.

Vorteile der Lösung 

  • Gezielte Entwässerung auf der Trockenseite
  • Kon­trol­lierte Ableitung des in der AquaWand anfal­l­en­den Wassers
  • Sichere Abführung von Regen‑, Leck­age- und Sickerwasser
  • Auf­nahme von Wass­er aus Dachflächen oder weit­eren Abläufen möglich
  • Reduzierung von Sohldruck und Nässe im Untergrund
  • Pumpen­schacht mit Rückschlagk­lappe und Schieber
  • Anschluss weit­er­er Abläufe möglich
  • Bis zu sechs Drainageleitun­gen DN 100 anschließbar
  • Ein­satz von bis zu zwei Pumpen möglich
  • Ein­fache, autarke Hand­habung mit Pumpe, Gen­er­a­tor und Beleuchtung
  • Kon­trol­liertes Abpumpen in das Hochwasser

Hochwasser­schutz und Entwässerung kombiniert

Ein beson­der­er Vorteil dieser Lösung beste­ht darin, dass Hochwasser­schutz und Entwässerung zusam­men gedacht wer­den. Die AquaWand schützt nicht nur vor ein­drin­gen­dem Hochwass­er, son­dern leit­et auch Wass­er, das sich auf der Trock­en­seite oder im Unter­grund sam­melt, kon­trol­liert ab.
So entste­ht ein schlüs­siges Gesamt­sys­tem, das Schutz, Entwässerung und Betrieb­ssicher­heit vereint.

Ein­fache Hand­habung vor Ort 

Das Sys­tem lässt sich für den Ein­satz im Hochwasser­fall ein­fach und autark betreiben. Die dafür notwendi­ge Aus­rüs­tung – zum Beispiel Pumpe, Gen­er­a­tor und Beleuch­tung – kann direkt zum Pumpen­schacht gebracht und dort schnell einge­set­zt wer­den.
Anschließend wird das abge­führte Wass­er kon­trol­liert in das Hochwass­er zurückgepumpt.

Ein­satzbere­iche

Die Lösung eignet sich ins­beson­dere für Bere­iche, in denen Hochwasser­schutz und Entwässerung gemein­sam geplant wer­den müssen. Dazu zählen kom­mu­nale, gewerbliche und infra­struk­turelle Anwendungen.

Hochwasserschutz in Tauberbischofsheim — Umsetzung der AquaWand 210 und 150 am Frankenbad des Landes Baden-Württemberg

Die Stadt Tauber­bischof­sheim untern­immt einen wichti­gen Schritt zur Stärkung ihrer Hochwasserschutzmaßnahmen.

Im Rah­men der Hochwasser­schutz­maß­nah­men des Lan­des Baden-Würt­tem­berg, vertreten durch den Lan­des­be­trieb Gewäss­er des Regierung­sprä­sid­i­ums Stuttgart, wurde das Franken­bad mit ein­er Kom­bi­na­tion aus AquaWand 210 und AquaWand 150 ausgestattet.

So ent­stand ein rund 100 Meter langes Hochwasser­schutzsys­tem, das gezielt auf die örtlichen Gegeben­heit­en abges­timmt ist und das Freibadreal bei Hochwasser­ereignis­sen zuver­läs­sig schützt.

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Live-Demonstration der mobilen Hochwasserschutzwand im Praxiseinsatz

Unser Ziel war es, die ein­fache, schnelle und mit min­i­malem Werkzeugein­satz durch­führbare Hand­habung der Aquawand zu demon­stri­eren, ein entschei­den­der Vorteil in Not­fall­si­t­u­a­tio­nen, in denen jede Minute zählt. 

Für die Vor­führung wurde ein Mod­ell direkt zur Messe trans­portiert und dort aufge­baut. Das ist ein klar­er Beweis dafür, dass der Auf­bau auch unter realen Bedin­gun­gen schnell und zuver­läs­sig möglich ist.

Im fol­gen­den Video erhal­ten Sie einen authen­tis­chen Ein­blick in die Demonstration:

Neu: Hochwasser Check für Zuhause NRW – Start des Online-Tools

Ab dem 25. April 2025 kön­nen Bürg­erin­nen und Bürg­er in Nor­drhein-West­falen das Hochwasser­risiko für ihre eigene Adresse ganz ein­fach online über­prüfen. Die neue Plat­tform hochwasser-app.nrw bietet eine schnelle und nutzer­fre­undliche Möglichkeit, sich über mögliche Hochwass­er- und Starkre­genereignisse zu informieren – ein wichtiger Schritt zur Vorsorge.

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Besser vorbereitet auf Naturkatastrophen

Ein Schritt in eine sichere Zukun­ft: naturgefahrenportal.de geht online!

Mit dem neuen Naturge­fahren­por­tal bietet der Deutsche Wet­ter­di­enst (DWD) eine zen­trale Plat­tform, um Bürg­erin­nen und Bürg­er frühzeit­ig über Naturge­fahren wie Hochwass­er, Sturm oder Hitze zu informieren — ort­snah, ver­ständlich, fundiert und wis­senschaftlich belegt.

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Wie muss ein mobiler Hochwasserschutz in der Zukunft aussehen?

Szenario:

Stellen Sie sich vor: Es ist tiefe Nacht, kein Licht, kein Strom, stark­er Wind und Regen. Es ste­hen keine zusät­zlichen Hil­f­s­mit­tel zur Ver­fü­gung und trotz­dem soll der mobile Hochwasser­schutz sofort aufge­baut wer­den. In solchen stres­si­gen Krisen­si­t­u­a­tio­nen kön­nen Fehler passieren: Ein Pfos­ten wird nicht einge­set­zt, ein ander­er wird verse­hentlich von einem Fahrzeug beschädigt (geschwächter Pfosten).

Wir testen bewusst mit Fehlern: 

Genau deshalb testen wir unsere Hochwasser­schutzsys­teme unter realen Bedin­gun­gen, und das heißt: Wir machen bewusst Fehler!

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Mobile AquaWand gegen Hochwasser begeistert Deichverband

Feb­ru­ar 16, 2025 Quelle: Frank Möll 

Dor­ma­gen. Lange ist nichts passiert, doch das näch­ste schlimme Jahrhun­derthochwass­er kann jed­erzeit Rhe­in­feld, Zons, Stürzel­berg, aber auch die gesamte Stadt Dor­ma­gen bedro­hen. Nach neuesten Berech­nun­gen müssen die Deiche und die Hochwasser­schutz­mauer in der Zoll­stadt und Stürzel­berg um einen Meter erhöht wer­den. Dies würde bedeuten, dass Spaziergängern und Rad­fahrern das ganze Jahr über die Sicht auf den Rhein nicht mehr möglich ist. 

Bitte weit­er lesen: https://rheintoday.de/mobile-aqua-wand-gegen-hochwasser-begeistert-deichverband/

Wie viel hält unser Hochwasserschutz aus?

Inno­v­a­tive Hochwasser­schut­zlö­sun­gen müssen auch unter extremen Bedin­gun­gen zuver­läs­sig funk­tion­ieren. Genau das haben wir in unserem neuesten Test geprüft.

Bei Hochwasser­schutzsys­te­men zählt absolute Zuver­läs­sigkeit-auch unter extremen Bedingungen.

Deshalb haben wir unser Sys­tem einem Extremtest unterzogen:

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